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Aus der Traum - bittere Niederlage in der EHF European League gegen Limoges

Die überragende Europapokal-Kampagne der Blauweissen endet zartbitter und ist wegen einem einzigen Treffer leider zu Ende. Gastgeber Limoges setzte sich trotz einer Sieben-Tore-Hypothek gegen den HC Kriens-Luzern mit 36 zu 28 durch. Nach einem ebenso starken wie abgeklärten ersten Umgang des HCKL (16 beide) bekamen die Platzherren die Gäste aus der Innerschweiz besser in den Griff und führten die Entscheidung erst drei Sekunden vor der Schlusssirene herbei. Am Ende fehlte wenig zum grossen Coup, auch im Wissen, dass mehr drin gelegen wäre. Das Positive an der Sache, die Mannschaft von Zeljko Musa kann sich nun auf die Play-offs fokussieren, die bereits am nächsten Dienstag mit einem Heimspiel (18:45) in der Krauerhalle starten.

HCKL lange die bessere Equipe

Erstaunlich abgebrüht trat die Mannschaft von Zeljko Musa im Palais des Sport de Beaublanc gegen den Gastgeber aus Limoges auf. Im Rücken und Wissen, mit sieben Toren in Führung zu liegen. Die Abgeklärtheit der Blauweissen mündete schnell in einen Vorsprung. Während den Franzosen zwar kurz auf 2:0 stellten, reagierte der HCKL und stellte auf 4:3 nach fünf Minuten. Beim Gastgeber schlich sich nun der eine oder andere technische Fehler ein, während der HC Kriens-Luzern bald einmal auf einen Drei-Tore-Modus in Sachen Vorsprung stellte. Lange hatten die Innerschweizer alles im Griff, bis Limoges eine taktische Antwort fand und das Geschehen mit 13 beide neutralisierte. Schliesslich endeten die ersten 30 Minuten vor den 3'000 aufmarschierten Schlachtenbummlern 16 zu 16 unentschieden.

Drei Sekunden bis zum grossen Traum

Eigentlich war bis dahin alles auf Kurs, der virtuelle Vorsprung von sieben Einheiten hatte auch eine halbe Stunde vor Lichterlöschen Bestand. Zudem überzeugten die Krienser vor dem Seitenwechsel, auch wenn die Franzosen ab der 20. Minute besser in die Partie fanden. Jedenfalls gehörte der erste Treffer nach der Wiederaufnahme den Platzherren, die ihre Aufholjagd ab der 40. Minute lancierten, sich Tor um Tor absetzten und dem avisierten Ziel mit fortschreitender Spieldauer näherkamen. Einzig zehn Minuten vor dem drohenden Ausscheiden kam aus Luzerner Sicht nochmals Hoffnung auf, als das der Rückstand auf 28:30 verkürzt werden konnte. Die Franzosen setzen dem Intermezzo schnell ein Ende, netzten wieder regelmässig ein, während der HCKL im Abschluss nun ins Hadern kam. Der entscheidende Treffer sollte drei Sekunden vor der Schlusssirene fallen, was die Sache umso bitterer gestaltet.

Telegramm

Limoges HB - HC Kriens-Luzern 36:28 (16:16) / Hinspiel 29:36 

Palais des Sport de Beaublanc | 3'000 Zuschauer | Bozhinovski / Nachevski

HC Kriens-Luzern 

Näf (0%), Bonnefoi (16%), Sigrist (2), Wolfisberg (3), Orbovic (5), Cepic (4), Röttges (0), Steenaerts (4), Oertli (1), Sipic (6), Delchiappo (0), Langenick (0), Idrizi (0)

Bemerkungen

HCKL ohne Küttel, Schelker (beide verletzt) und Obranovic (rekonvaleszent) 

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