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Der HC Kriens-Luzern verlängert mit Wyatt Aellen

Der HC Kriens-Luzern und Wyatt Aellen haben den Ende Saison auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängert, die Bekanntgabe erfolgte vor dem siegreichen Play-off-Viertelfinal gegen den RTV Basel. Der 20-jährige rechte Flügel und U21-Nationalspieler durchlief die HCKL-Talentschmiede SG Pilatus, absolvierte ein Jahr beim HC Kriens (1. Liga) und zwei Saisons beim Partnerverein Handball Emmen in der NLB. Sein Debüt bei den Blauweissen in der QHL datiert vom 24. September 2025 gegen den HSC Suhr Aarau. Es folgten 27 weitere Einsätze in der Beletage, bei denen Wyatt Aellen 46 Tore erzielte. «Ich blicke auf ein lehrreiches Jahr zurück und freue mich auf eine weitere Saison im HCKL-Trikot», erklärt der Stadtluzerner.

Erfreuliche Entwicklung mit Vertragsverlängerung belohnt

Angefangen hat für Wyatt Allen alles bei seinem Stammverein BSV Borba Luzern. Bereits sein Vater Patrick Aellen spielte beim Stadtluzerner Kultklub, bei dem er 1993 als Rückraumakteur den Schweizermeister Titel feiern konnte. «Natürlich würde ich gerne in seine Fussstapfen treten», führt Sohn Wyatt aus. Vom Luzerner Maihof-Quartier aus führte der Weg des 20-jährigen Linkshänders in die SG Pilatus, dort feierte der U21-Nationalspieler insgesamt fünf nationale Titel. Weiter die Karriereleiter hoch stieg Wyatt Aellen beim 1. Liga-Team des HC Kriens, von dort aus folgte der Übertritt nach Emmen, wo er sich während zwei Spielzeiten für höhere Aufgaben empfahl. Nach einer ersten lehrreichen Saison beim HCKL folgt nun die Vertragsverlängerung. «Als Innerschweizer stellt dieser Club etwas Besonderes für mich dar», so der Flügel. Ebenfalls als etwas Besonderes bezeichnet Wyatt Allen die Heimspiele in der PILATUS ARENA: «Die Arena sucht ihresgleichen und die Stimmung ist ausgezeichnet, ich freue mich entsprechend auf eine weitere Saison im blauweissen Trikot.»

HCKL-Sportchef Nik Tominec zur Vertragsverlängerung: «Die Entwicklung von Wyatt ist erfreulich, er hat sich diese Vertragsverlängerung mit guten Leistungen verdient. Wyatt konnte in diesem ersten Jahr in allen Bereichen enorm profitieren. Wir freuen uns, mit einem weiteren Eigengewächs in die Zukunft zu gehen und wollen weiterhin eigene Talente in die 1. Mannschaft einbauen - und dadurch auch die regionale Identifikation stärken.»

Photo Martin Meienberger

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