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26. September 2026

Auch BSV Bern stoppt den HCKL nicht

Der HCKL bezwingt den BSV Bern mit 37:32 und feiert damit den siebten Sieg im siebten Spiel.

Der HC Kriens-Luzern setzte seine Siegesserie auch gegen den BSV Bern fort. Nach einer zunächst ausgeglichenen Partie übernahmen die Krienser Mitte der ersten Halbzeit das Kommando und erspielten sich bis zur Pause eine Sechs-Tore-Führung. Am Ende stand in der Pilatus Arena ein verdienter 37:32-Heimsieg und damit der siebte Erfolg im siebten Meisterschaftsspiel.

Geduldiger Start, starker Zwischenspurt
Der BSV Bern machte es dem HCKL in der Anfangsphase alles andere als einfach. Die Gäste starteten mutig, hielten das Tempo hoch und lieferten sich mit den Kriensern zunächst einen offenen Schlagabtausch. Nach zehn Minuten stand es 5:5, auch danach konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen.

Mit zunehmender Spieldauer fand der HCKL jedoch immer besser in die Partie. Die Defensive bekam mehr Zugriff und vorne wurden die sich bietenden Möglichkeiten konsequenter genutzt. Aus einer ausgeglichenen Begegnung entwickelte sich so Schritt für Schritt ein Spiel, das die Krienser zunehmend kontrollierten.

Vor allem in der Schlussphase der ersten Halbzeit drückte das Heimteam aufs Tempo. Bern konnte den Lauf nicht mehr stoppen und der HCKL baute seinen Vorsprung Tor um Tor aus. Aus dem knappen 12:10 wurde bis zur Pausensirene eine komfortable 21:15-Führung.

Vorsprung souverän verwaltet
Wer nach dem Seitenwechsel auf eine Reaktion der Berner gehofft hatte, sah zunächst das Gegenteil. Der HCKL knüpfte dort an, wo er vor der Pause aufgehört hatte. Nils Epp erzielte den ersten Treffer der zweiten Halbzeit, wenig später betrug der Vorsprung bereits sieben Tore.

Die Krienser bestimmten nun das Geschehen und fanden gegen die Berner Defensive immer wieder Lösungen. Gleichzeitig gelang es den Gästen nur selten, den Rückstand nachhaltig zu verkürzen. Beim 27:19 in der 39. Minute war die Führung erstmals auf acht Treffer angewachsen.

Auch als Bern nochmals versuchte, mehr Druck aufzubauen, behielt der HCKL die Kontrolle. Immer wenn die Gäste etwas näher herankamen, fanden die Krienser die passende Antwort. Über 30:23 und 31:24 ging es mit einem komfortablen Polster in die Schlussphase.

Bern verkürzte: der HCKL blieb cool
Ganz geschlagen gab sich der BSV allerdings nicht. Die Gäste nutzten einige Krienser Fehler und kämpften sich nochmals heran. Aus sieben Toren Vorsprung wurden zwischenzeitlich nur noch vier – beim 34:30 war Bern wieder etwas näher dran.

Unruhe kam deshalb aber nicht mehr auf. Der HCKL blieb abgeklärt und setzte in den entscheidenden Momenten die nächsten Treffer. Marin Sipic und Jerome Müller stellten auf 36:30, ehe Justin Müller mit dem 37:31 die endgültige Entscheidung herbeiführte.

Der letzte Treffer des Abends gehörte zwar den Gästen, die beiden Punkte blieben aber verdient in Kriens. Mit dem 37:32-Erfolg setzte der HCKL seinen starken Saisonstart fort und wahrte seine weisse Weste in der Quickline Handball League.

Sieben Spiele, sieben Siege: Auch gegen den BSV Bern fand der HC Kriens-Luzern nach einer umkämpften Startphase seinen Rhythmus und bestätigte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung seine starke Form.

Telegramm

HC Kriens-Luzern - BSV Bern 37:32 (21:15)

PILATUS ARENA | 1384 Zuschauende | SR Albert Gallardo A. / Albert Gallardo O. / DEL Pfister 

HC Kriens-Luzern

Car (0%), Pilipovic (20%); Epp (3), Jerome Müller (13), Justin Müller (4), Bilyk (4), Wolfisberg (2), Oertli (0), Sipic (8), Herburger (2), Schlumpf (1), Zimmermann (0), Aellen (0), Bader (0), Fuchs (0), Idrizi (0)

Bemerkungen

HCKL ohne Schelker und Milosavljevic (beide verletzt) 

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Richi Brandenberger (Symbolbild)